Seit dieser Woche hängt der neue Futterautomat mit Förderschnecke im Gehege und ist mit der Seite verbunden. Nach dem Testbetrieb zu Hause kam der Einbau, und seitdem läuft er.
Automatisch füttern
In dieser Phase füttert der Automat von selbst: Der Server löst über den Tag verteilt Fütterungen nach Plan aus, verteilt auf die Öffnungszeiten. Ihr könnt live zuschauen, wie die Hennen zur Futterstelle rennen. Der Knopf für Besucher ist noch aus. Der Grund ist derselbe wie beim Livegang: Erst soll der Automat ein paar Wochen zeigen, dass er jede Portion zuverlässig abgibt, bevor Fremde ihn auslösen. Jede Fütterung geht ins Protokoll, mit Zeit, Dauer und Ergebnis.
30 Sekunden pro Fütterung
Der Stream läuft rund um die Uhr durch einen kleinen Puffer auf dem Server, der immer nur die letzten paar Minuten behält. Fällt Korn, schneidet der Server die Sekunden davor und danach als Clip heraus: 30 Sekunden, mit Anlauf, Fütterung und dem Gedränge danach. Es wird nie ein ganzer Tag aufgenommen, nur diese Momente.
Die Tages-Highlights
Jeden Abend setzt der Server die Clips des Tages zu einem Video zusammen: ein kurzes Intro mit der Tagesnummer, die Fütterungen hintereinander, eine kleine Einblendung mit der Uhrzeit, am Ende ein Abspann. Das Video gibt es quer für YouTube und hochkant für die kurzen Formate. Die letzte Fütterung des Tages fehlt meistens, weil sie oft schon im Nachtsichtbild liegt und man dann nur graue Hühner sieht.
Die Tageszählung für die Videos beginnt heute, mit Tag 1.